CIRCUIT

Animationsfilm (2018), 8 Min., Regie: Delia Hess

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Auszeichnungen und Festivals: Coup de coeur Benshi, Festival Silhouette, Paris; Fantastic Swiss Award, Fantoche International Animation Festival, Baden; Special mention am Animatou International Animation Festival, Genf; zahlreiche Festivalteilnahmen, u.a. International Film Festival Locarno; London International Animation Festival; Taichung International Animation Festival; Milano Film Festival; Warsaw Film Festival; Tehran International Shortfilm Festival; Interfilm Shortfilm Festival, Berlin; International Environmental Film Festival FICMA, Barcelona; Green Screen Environmental Film Festival, Port of Spain; Visionaria Shortfilm Festival, Siena; Bosphorus International Film Festival, Istanbul; Animation Marathon, Athen; Animateka International Animation Festival, Ljubljana (Festivalauswertung noch im Gange) 

Synopsis: Ein Fischzüchter, eine Melonensammlerin, zwei Synchronschwimmerinnen, ein Denker und zwei Radfahrer leben auf einem kleinen Planeten, dessen einzige menschliche Bewohner sie sind. Dennoch kennen sich die meisten von ihnen untereinander nicht. Gefangen in ihrem privaten Universum, vollführen sie ihre poetisch-surrealen Handlungen, die sich fortwährend im Kreis drehen. Dass sie Teil eines komplexen kleinen Ökosystems sind, das nur funktionieren kann, wenn jeder seine Rolle ausführt, ist ihnen nicht bewusst und wird auch dem Zuschauer erst nach und nach klar. 

Weltvertrieb: Ouat Media

 

MIRR

Dokumentarfilm (2016), 90 Min., Regie: Mehdi Sahebi

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Auszeichnungen und Festivals: Best Feature Film, Best Documentary, Best Director, Best Music an den Lisbon International Film Awards; Förderpreis der Stadt Duisburg an der Duisburger Filmwoche; Dokumentarfilmpreis Internationales Filmfestival Cinematograph Innsbruck; Prix Bartok und Prix monde en regards am Festival International Jean Rouch, Paris; Publikumspreis Dokumentarfilm an der Provinziale, Filmfest Eberswalde; Special Mention am Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern; Nomination Prix de Soleure an den Solothurner Filmtagen; Dokumentarfilmwoche Hamburg; Iran International Documentary Film Festival

Presse: «Überraschend und total mitreissend» Michael Krogerus, Das Magazin / «Sehr verstörend und sehr, sehr stark» Marcy Goldberg, SRF / «Wie ein unerwarteter Schluck Medizin» Giorgia Del Don, Cineuropa

Synopsis: Inmitten einer riesigen Kautschukplantage im Nordosten Kambodschas bewirtschaftet Binchey, ein Vater von fünf Kindern, sein letztes Feld. Er weiss, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis die Grossgrundbesitzer, die alle rundum enteignen, ihm auch noch dieses nehmen. Damit stellt sich die existenzielle Frage, wovon die Familie künftig leben soll. Die ungesicherte Zukunft trifft sie im Innersten und wird zur Zerreissprobe. Anders als seine Söhne hat Binchey jedoch die Hoffnung, ein neues Stück Land zu finden. Er macht sich auf die Suche – und kehrt verändert zurück.

 

OS LOVE

Animationsfilm (2016), 6 Min., Regie: Luc Gut

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Auszeichnungen und Festivals: Animated Grand Prix Award, Special Mention, am Encounters Short Film and Animation Festival Bristol; zahlreiche Festivalteilnahmen (u.a. Fantoche, Animation Film Festival Tallinn, Animatou Genf, NIFFF, Kurzfilmtage Winterthur, Flickerfest)

Presse: «Ein raffiniert produzierter Kunstfilm, der mit viel Humor elektronische Kommunikationsmedien persifliert» Denis Marquard, Tages-Anzeiger / «Mit höchst kreativen Mitteln und viel tiefgründigem Humor» Ruth Baettig, Filmexplorer / «'OS Love' ist Glück auf einen Klick. Mein Kurzfilm-Favorit der diesjährigen Filmtage!» Seraina Rohrer, Direktorin der Solothurner Filmtage, Basler Zeitung

Synopsis: Eine junge Frau, ein Computer. Sie sucht in den Weiten des Internets nach Entspannung, Urlaub, Meditation. Doch ständig funkt etwas dazwischen: der Computer selber, der ein Programm aktualisieren will, Facebook-Nachrichten oder das «Ping», das anzeigt, dass acht neue Emails im Posteingang sind. Mit Humor und Rhythmusgefühl zeigt «OS Love» ein zeitgenössisches Tête-à-Tête zwischen Mensch und Computer.

 

DER MEISTER UND MAX

Spielfilm (2015), 83 Min., Regie: Marcel Derek Ramsay

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Auszeichnungen und Festivals: Platinum Award am International Film Festival Jakarta; Schweizer Vertreter am Festival Internacional de Cine de Guadalajara, Mexico; Solothurner Filmtage

Presse: «Hinreissend! Ein originelles, bezauberndes Kino-Gedicht von stupender Schönheit» Sandrine Marques, Le Monde / «Ein hochtalentierter Regisseur, der sich etwas völlig Neues einfallen liess» Herbert Spaich, SWR / «Auf kluge, ja geradezu virtuose Weise wird das Lebenswerk Klopfensteins in eine neue Rahmenhandlung hinein montiert» Andreas Kilb, FAZ / «Ein cineastisches Bravourstück, das Lust macht, Klopfensteins Kult-Filme (wieder) zu entdecken» Christian Jungen, NZZ am Sonntag / «Eine amüsante Reflexion zur Schweizer Mentalität» Charlotte Garson, Cahiers du Cinéma / «Ein Grund zum Feiern: 'Der Meister und Max' ist intelligentes Film-Recycling, ein gewitztes und zugleich liebevolles Mosaik aus Filmen von Altmeister Clemens Klopfenstein» Till Brockmann, NZZ 

Synopsis: Max ist eine fiktive Figur – geboren aus der Fantasie des Filmemachers Klopfenstein, der auch Max’ Angebetete Christine erschuf. Bereits seit Langem hat der Regisseur allerdings eine Schaffenskrise. Und so geistern seine Charaktere verloren in der Film-Welt ihres Schöpfers herum, gefangen im Ewigselben. Als Max sich einmal mehr in die lebenshungrige Christine verliebt, von dieser aber zurückgewiesen wird, fasst er einen Entschluss: Er sucht seinen «Meister» auf in der Hoffnung, dass dieser ihn von seiner Verdammung zur immergleichen Rolle befreit. Und bekommt eine ganz besondere Erlaubnis.

Der Kompilationsfilm, montiert aus den Werken Clemens Klopfensteins, wagt etwas, was in der Filmgeschichte bisher einzigartig ist: Er erzählt auf Basis des Werks eines einzigen Regisseurs eine neue, ganz eigenständige Geschichte, die zugleich die Essenz des Filmemachers spürbar macht.

 

IN PRODUKTION

 

MY LIFE IS A GUNSHOT

Dokumentarfilm, Regie: Marcel Derek Ramsay

Der Noise-Künstler Joke Lanz hat eine treue Fangemeinde. Und ein krasses Image: Auf der Bühne lässt er sich schlagen, schreit ohrenbetäubend oder verausgabt sich, bis Blut fliesst. Um das tun zu können, verzichtet er privat auf jeglichen Luxus. Wie kommt einer dazu, so zu leben? Der Film spürt einem sensiblen Künstler nach, den seit Jahrzehnten ein Ereignis verfolgt: Als er zwölf Jahre alt war, erschoss sich sein Vater auf dem Hausdach. Seither versucht Joke, einen Umgang damit zu finden. Genauso wie mit seiner eigenen Vaterrolle, die entsprechend belastet ist. Der Schock nach der Geburt seines Sohnes, nun selber Vater zu sein, war denn auch Auslöser für sein Lebensprojekt «Sudden Infant», in das er seinen inzwischen erwachsenen Céleste schon seit frühester Kindheit mit einbezieht. Ein Film über Väter, Söhne und darüber, was passiert, wenn traumatisierte Söhne zu Vätern werden. Und zu Musikern, die sich mit ihrer Kunst auch ein Stückweit selbst therapieren.

 

WARUM SCHNECKEN KEINE BEINE HABEN

Animationsfilm, Regie: Aline Höchli

Wer sich schon immer gefragt hat, warum Schnecken keine Beine haben, der weiss es nach diesem Film: ein biologisches Märchen aus dem Insektenreich: Schnecken waren nicht immer beinlos. Aber langsam waren sie seit jeher. So langsam und verträumt, dass sie für ihre Arbeitgeber, die Insekten, untragbar wurden. Ja, sie sogar in ein Desaster stürzten. Zur Strafe mussten die Schnecken ihre Arme und Beine abgeben: den Bienen, Fliegen und Ameisen, die so die versäumte Arbeit der Schnecken wieder aufholen konnten. Seither haben die Schnecken keine Beine mehr, die anderen Insekten dafür sechs. Aber ob es sich mit sechs Extremitäten glücklicher lebt als ohne, wenn man dafür Tag und Nacht arbeiten muss? Der Film kennt die Antwort: eindeutig nein!

 

 

IN ENTWICKLUNG

KLEINE LEBEN 

Dokumentarfilm, Regie: Natalie Pfister

Der Film zeigt den Alltag in zwei Sozialdiensten im Osten und im Westen der Schweiz. Hier werden die Lebensrealitäten der Ärmsten in diesem reichen Land verhandelt. 

 

SCHWARZER PETER

Mockumentary, Regie: Antoine Jaccoud 

Zwei fiktive Charaktere, ein schwarzer Journalist und seine Übersetzerin, machen sich auf, um den bis heute ungelösten Fall einer schwarzen, gefroren vorgefundenen Leiche im Diemtigtal zu klären – und prallen dabei auf ganz reale Protagonisten, die in die Geschichte direkt oder indirekt verwickelt waren. Eine dokumentarische (Real-)Satire mit bitterbösem Unterton.

 

CHIKLY TIMES

Dokumentarfilm, Regie: Mariann Lewinsky

Alle Welt kennt die Brüder Lumière und Georges Méliès. Nun gibt es noch einen Filmpionier zu entdecken: Albert Samama Chikly, den ersten Filmemacher des afrikanischen Kontinents überhaupt, eine flamboyante, hochcharmante Persönlichkeit, die uns einzigartige filmische Dokumente hinterliess.