Cinéma Copain

Neben der Herstellung von Filmtrailern und Auftragsfilmen ist Cinéma Copain auch Produktionsstätte für das eigene und seelenverwandte Filmschaffen. Die Entwicklung und Produktion von Filmprojekten soll grösstmögliche künstlerische Unabhängigkeit schaffen und eine Arbeitsatmosphäre kreieren, die vom Mut zur Auslotung erzählerischer und gestalterischer Grenzen geprägt ist.

MARCEL DEREK RAMSAY

2008 gründete Marcel Derek Ramsay die Produktionsfirma «Cinéma Copain». Nach mehereren Jahren als Trailerproduzent produziert er inzwischen auch Dokumentar- und Animationsfilme, darunter den Dokumentarfilm «Mirr» von Mehdi Sahebi oder die Animationsfilme «OS Love» von Luc Gut und «Circuit» von Delia Hess.

2015 feierte sein ebenfalls von Cinéma Copain produziertes Langfilm-Debüt «Der Meister und Max» Premiere, bei dem er auch Regie führte. Kurz vor der Fertigstellung stehen zudem der Animationsfilm «Warum Schnecken keine Beine haben» von Aline Höchli und ein eigener Dokumentarfilm über den Noise-Musiker Joke Lanz mit dem Arbeitstitel «My Life Is a Gunshot».

Zuvor war Marcel Derek Ramsay jahrelang als freier Filmemacher und Cutter tätig, wobei er auch für den Schnitt zahlreicher Dokumentarfilme mitverantwortlich zeichnete - so etwa für «Goodnight Nobody» von Jacqueline Zünd (DocMine), «Sira - wenn der Halbmond spricht» von Sandra Gysi und Ahmed Abdel Mohsen (Reckfilm), «Beyond Farewell» von Susanna Hübscher (Hugofilm) oder «Der Wilde Weisse» von Renatus Zürcher (Point de Vue Doc).

MICHÈLE WANNAZ

Seit Jahren ist Michèle Wannaz als Dramaturgin im Dokumentar- und Spielfilmbereich tätig.
Hier arbeitete sie u.a. mit Markus Imhoof, Micha Lewinsky, Xavier Koller, Jan Gassmann, Anna Luif, Tobias Noelle oder Pipilotti Rist zusammen. Daneben war sie drei Jahre lang Projektleiterin, Autorin und Redakteurin bei W.I.R.E., einem an ETH und Universität Zürich gekoppelten Think Tank, der u.a. beim Suhrkamp Verlag eine Buchreihe zu aktuellen globalen Entwicklungen publiziert, für welche sie verantwortlich war. Auch arbeitete sie lange als Filmkritikerin (u.a. für Tages-Anzeiger, WOZ und NZZ), war Filmredakteurin des Nachrichtenmagazins Facts, Kommissionsmitglied «Dokumentarfilm» beim Bundesamt für Kultur und Mitglied der Spielfilmkommission der Zürcher Filmstiftung.

Beim Kinodokumentarfilm «Virgin Tales» (2012) fungierte sie als Ko-Autorin, ebenso beim experimentellen Spielfilm «Der Meister und Max» (2015). Zur Dramaturgie im Autorenfilm hat sie zudem ein Buch verfasst, das im Schüren Verlag erschienen ist («Dramaturgie im Autorenfilm – Erzählmuster des sozialrealistischen Arthouse-Kinos», 2009).

Seit 2014 ist Michèle Wannaz bei Cinéma Copain als Produzentin und Dramaturgin tätig und produzierte gemeinsam mit Marcel Derek Ramsay die Filme «Der Meister und Max» (Regie: Marcel Derek Ramsay), «OS Love» (Regie: Luc Gut), MIRR (Regie: Mehdi Sahebi) und «Circuit» (Regie: Delia Hess). Zurzeit in Produktion sind der Animationsfilm «Warum Schnecken keine Beine haben» (Regie: Aline Höchli) sowie der Dokumentarfilm «My Life Is a Gunshot» (AT) von Marcel Derek Ramsay, für die sie ebenfalls als Produzentin mitverantwortlich zeichnet.